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31. Mai 2014
Karl Richter - 1. Juni 1954
In diesen Tagen vor 60 Jahren: Orgelkonzert in St. Markus, München (Zeitdokumente Band 1, Seite 66)

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2. Mai 2014
Karl Richter vor 45 Jahren - Japan (8)
Abschluss der Tournee für
Bach-Chor und Bach-Orchester


Das letzte Konzert in Bunga Kaikan


Auch die h-moll-Messe wurde den Zuhörern ausführlich und vorbildlich vorgestellt.(Vergrößern)

Karl Richter probt das "Laudamus" mit Ursula Buckel als Sopran-Solistin.
Auch dieses Konzert wurde vom Japanischen Fernsehen NHK live mitgeschnitten und gesendet. Trotz intensiver Bemühungen unserer japanischen Freunde konnten wir nicht in Erfahrung bringen, ob die Fernsehfassung noch im Archiv vorhanden ist.
Auf CD ist diese h-moll-Messe vom 9. Mai 1969 in der Box "Sacred Masterpieces" der Archiv-Produktion enthalten.
Hier können Sie den Schluss des "Gloria" hören.


Grandiose Landschaften unter uns!



Am Abend des 11. Mai, als Chor und Orchester schon wieder in München gelandet waren, gab Karl Richter in der Beethoven Hall der Musashino Music University Tokyo ein Orgelkonzert mit folgenden Werken von J. S. Bach:
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Passacaglia c-moll BWV 582
Schübler-Choral "Kommst du nun, Jesu", BWV 650
Pastorale F-Dur BWV 590
Fuge D-Dur BWV 532
Der Mitschnitt dieses Konzertes ist auf dem japanischen Markt bei Altus-Music unter der Label-Nummer ALT097 erhältlich.
Wir sind vom Münchener Bach-Chor begeistert. Ich erlebte eine unsagbare Ergriffenheit. Bis jetzt haben viele ausgezeichnete Musiker und Musikgruppen Japan besucht. Und ich habe nun jede schöne Musik erlebt. Aber ich habe einen deutlichen Unterschied bemerkt zwischen der Musik von Karl Richter, dem Dirigenten des MBC, und der Musik anderer Ensembles. Ich glaube, es ist nicht falsch, zu sagen, dass wir mit Richter einen Höhepunkt erlebt haben...
Professor Hatanaka von der Musikhochschule Tokyo schrieb eine Rezension über das Konzert am 26. April 1969 im Nissei-Theater. Die vollständige Rezension gibt es hier als PDF-Datei.
Fotos und Dokumente sind dem vierten Band der Karl Richter -Zeitdokumente entnommen.
Bach-Chor und Bach-Orchester
Das letzte Konzert in Bunga Kaikan
Auch die h-moll-Messe wurde den Zuhörern ausführlich und vorbildlich vorgestellt.(Vergrößern)
Karl Richter probt das "Laudamus" mit Ursula Buckel als Sopran-Solistin.
Auch dieses Konzert wurde vom Japanischen Fernsehen NHK live mitgeschnitten und gesendet. Trotz intensiver Bemühungen unserer japanischen Freunde konnten wir nicht in Erfahrung bringen, ob die Fernsehfassung noch im Archiv vorhanden ist.
Auf CD ist diese h-moll-Messe vom 9. Mai 1969 in der Box "Sacred Masterpieces" der Archiv-Produktion enthalten.
Hier können Sie den Schluss des "Gloria" hören.
Grandiose Landschaften unter uns!
Am Abend des 11. Mai, als Chor und Orchester schon wieder in München gelandet waren, gab Karl Richter in der Beethoven Hall der Musashino Music University Tokyo ein Orgelkonzert mit folgenden Werken von J. S. Bach:
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Passacaglia c-moll BWV 582
Schübler-Choral "Kommst du nun, Jesu", BWV 650
Pastorale F-Dur BWV 590
Fuge D-Dur BWV 532
Der Mitschnitt dieses Konzertes ist auf dem japanischen Markt bei Altus-Music unter der Label-Nummer ALT097 erhältlich.
Wir sind vom Münchener Bach-Chor begeistert. Ich erlebte eine unsagbare Ergriffenheit. Bis jetzt haben viele ausgezeichnete Musiker und Musikgruppen Japan besucht. Und ich habe nun jede schöne Musik erlebt. Aber ich habe einen deutlichen Unterschied bemerkt zwischen der Musik von Karl Richter, dem Dirigenten des MBC, und der Musik anderer Ensembles. Ich glaube, es ist nicht falsch, zu sagen, dass wir mit Richter einen Höhepunkt erlebt haben...
Professor Hatanaka von der Musikhochschule Tokyo schrieb eine Rezension über das Konzert am 26. April 1969 im Nissei-Theater. Die vollständige Rezension gibt es hier als PDF-Datei.
Fotos und Dokumente sind dem vierten Band der Karl Richter -Zeitdokumente entnommen.
um
12:52
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Ursula Buckel
1. April 2014
Karl Richter in München vor 40 Jahren
In der Zollingerhalle beim Alten Schloss Valley steht seit zehn Jahren mit grün gefasstem Gehäuse ein Orgel-Positiv, das Karl Richter 1974 bei der Orgelbauwerkstätte Deininger & Renner in Oettingen als Reise-Continuo-Orgel nach eigenem Konzept hat bauen lassen. Bei den auswärtigen Aufführungen des Münchener Bach-Chores und Bach-Orchesters sollte das Instrument als Begleitinstrument Einsatz finden. Zum ersten Mal wurde das Instrument in der Johannes-Passion vom 31. März 1974 verwendet.
Vier Personen können über die herausziehbaren Traghebel den oberen Teil ab der feinen roten Querlinie abheben und haben dann das Manual-Pfeifenwerk komplett in den Händen. Der untere Teil enthält die Winderzeugung mit dem Windmotor und dem Blasbalg. Desgleichen kann Orgelbank und Pedalklaviatur, welche nur mit elektrischen Kontakten eingeschoben ist, abgezogen werden. Wenn schließlich auch noch der Subbass als tiefes Register mitgenommen werden soll, so hat man diesem ein eigenes Fahrgestell mit Windmotor und Blasbalg gegeben. Das ganze Instrument musste damals in einem VW-Bus Platz haben und wurde vom Orgelbaumeister Albert Deininger zu den jeweiligen Aufführungsorten transportiert, dort eingerichtet und gestimmt.
Das Instrument hat sechs Labialregister (Röhrenpfeifen) und ein Zungenregister namens Regal 8-Fuß. Die Klaviatur des Manuals ist um einen Halbton tiefer und höher verschiebbar. Der Klang ist naturgemäß auf barocken kontrapunktischen Präzisionsklang abgestimmt; in der Kombination von Regal und Quinte lässt sich sogar ein Cembalo-ähnlicher Orgelklang erreichen.
Für die Abdruckgenehmigung von Foto und Text bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Sixtus Lampl, Orgelzentrum Valley .
20. Februar 2014
Elmar Schloter erinnert sich an Karl Richter
Das gesamte Interview findet sich in der Buch-Dokumentation "Karl Richter in München - Zeitzeugen erinnern sich" und ist in deutscher Sprache auf dem Karl Richter-Archiv abrufbar.
Das komplette Interview in Bild und Ton, aus dem dieser Videoclip stammt, gibt es auf DVD.
29. Juni 2013
21. August 2012
Neue CD des Genfer Organisten Marcelo Giannini
Werke von J. S. Bach, César Franck, Jehan Alain und Max Reger

Es ist mir eine besondere Freude, die brandneue Orgel-CD des Genfer Organisten Marcelo Giannini vorzustellen.

Marcelo Giannini wurde 1958 in São Paulo, Brasilien, geboren. Hier begann er seine musikalischen Studien bei Angelo Camin (Orgel) und Helena Jank (Cembalo), bevor er auf Empfehlung Karl Richters als einer seiner letzten Schüler nach München kam.

Giannini absolvierte Kurse in Chorleitung am Salzburger Mozarteum und beschloss seine musikalischen Studien am Conservatoire de Genève mit einem «Premier Prix de Virtuosité» in der Orgelklasse von Lionel Rogg. Heute unterrichtet er am Centre de Musique Ancienne de Genève (Haute Ecole de Musique) und ist Organist am Temple de Carouge.
Programmfolge der CD:


Diese CD ist in Europa leider nicht erhältlich. Bei Interesse können Sie sich aber direkt an Marcelo Giannini wenden.
Hier können Sie aus den 12 Stücken für Orgel op. 59 von Max Reger Toccata und Fuge in d-moll hören.
Toccata
Fuge
Es ist mir eine besondere Freude, die brandneue Orgel-CD des Genfer Organisten Marcelo Giannini vorzustellen.
Marcelo Giannini wurde 1958 in São Paulo, Brasilien, geboren. Hier begann er seine musikalischen Studien bei Angelo Camin (Orgel) und Helena Jank (Cembalo), bevor er auf Empfehlung Karl Richters als einer seiner letzten Schüler nach München kam.
Giannini absolvierte Kurse in Chorleitung am Salzburger Mozarteum und beschloss seine musikalischen Studien am Conservatoire de Genève mit einem «Premier Prix de Virtuosité» in der Orgelklasse von Lionel Rogg. Heute unterrichtet er am Centre de Musique Ancienne de Genève (Haute Ecole de Musique) und ist Organist am Temple de Carouge.
Programmfolge der CD:
Diese CD ist in Europa leider nicht erhältlich. Bei Interesse können Sie sich aber direkt an Marcelo Giannini wenden.
Hier können Sie aus den 12 Stücken für Orgel op. 59 von Max Reger Toccata und Fuge in d-moll hören.
Toccata
Fuge
24. Oktober 2011
Jürgen Natter spielt Orgelwerke von J. S. Bach
Neue CD zum 85. Geburtstag von Karl Richter

Jürgen Natter, geb. 1981 in Feldkirch/Vorarlberg, spielte anlässlich des 85. Geburtstages seines großen Vorbilds Karl Richter Werke von J.S.Bach auf CD ein. Die Aufnahmen entstanden an der Grass-Späth-Orgel der ehemaligen Klosterkirche von Neu St. Johann in der Schweiz.
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" BWV 731
Toccata und Fuge d-moll (Dorische) BWV 538
Partite diverse sopra "Sei gegrüßet, Jesu gütig" BWV 768
Choralvorspiel "O Mensch, bewein dein Sünde groß" BWV 622
Passacaglia und Fuge c-moll BWV 582

Die Präsentation dieser neu erschienenen CD findet am Mittwoch, 30. November, 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Altach statt. Es ist das Auftaktkonzert zur neuen Konzertreihe Altacher Orgelsoireen. Umrahmt wird die Bachsche Musik dabei von Texten und Lyrik aus der Feder Hesses und Rilkes.
Ausführliche Informationen zu Jürgen Natter gibt es u.a. auf Wikipedia sowie auf seiner eigenen Homepage.
Die CD kann direkt über Jürgen Natter zum Preis von Euro 22,00 (einschl. Versandkosten) bezogen werden.
Den Track 2, das Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" können Sie in der folgenden Audiodatei hören.
Jürgen Natter, geb. 1981 in Feldkirch/Vorarlberg, spielte anlässlich des 85. Geburtstages seines großen Vorbilds Karl Richter Werke von J.S.Bach auf CD ein. Die Aufnahmen entstanden an der Grass-Späth-Orgel der ehemaligen Klosterkirche von Neu St. Johann in der Schweiz.
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" BWV 731
Toccata und Fuge d-moll (Dorische) BWV 538
Partite diverse sopra "Sei gegrüßet, Jesu gütig" BWV 768
Choralvorspiel "O Mensch, bewein dein Sünde groß" BWV 622
Passacaglia und Fuge c-moll BWV 582
Die Präsentation dieser neu erschienenen CD findet am Mittwoch, 30. November, 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Altach statt. Es ist das Auftaktkonzert zur neuen Konzertreihe Altacher Orgelsoireen. Umrahmt wird die Bachsche Musik dabei von Texten und Lyrik aus der Feder Hesses und Rilkes.
Ausführliche Informationen zu Jürgen Natter gibt es u.a. auf Wikipedia sowie auf seiner eigenen Homepage.
Die CD kann direkt über Jürgen Natter zum Preis von Euro 22,00 (einschl. Versandkosten) bezogen werden.
Den Track 2, das Choralvorspiel "Liebster Jesu, wir sind hier" können Sie in der folgenden Audiodatei hören.
25. Mai 2011
Elmar Schloter gestorben
Elmar Schloter, neben Hedwig Bilgram der bedeutendste und erfolgreichste Orgelschüler Karl Richters, verstarb am 23. Mai 2011 im Alter von 75 Jahren, wie die Todesanzeige in der SZ vom 25. Mai 2011 (Seite 37) vermeldet.
Am 24. Oktober 2004 hatten wir Elmar Schloter für die Buch-Dokumentation "Karl Richter in München" besucht, wo er in der Michalskirche seine Erinnerungen an Karl Richter in Bild und Ton zum Besten gab. Das komplette Interview kann über Conventus Musicus bezogen werden.
Im Folgenden ein Ausschnitt aus diesem Interview mit Bemerkungen zu seinem beruflichen Werdegang:
Schon während der Zeit im Münchener Bach-Chor war ich als Organist bei den Philharmonikern tätig gewesen, da war ich übrigens 40 Jahre. Dann war das zu Ende gegangen, und ich ging zum Bayerischen Rundfunk, zum Sinfonieorchester. Das kam damals so: Die Sinfoniker haben zu einem Jubiläum in Augsburg die h-moll-Messe gespielt. Rafael Kubelík war anscheinend mit dem Organisten, der da gespielt hat, nicht recht einverstanden. Das ging so bis zur Generalprobe. Bei der Generalprobe, nach dem ersten Satz vom Gloria, vor dem Laudamus te, hat er abgebrochen und gesagt: Also mit dem Organisten macht er das nicht, er braucht einen anderen Organisten. Und dann hat Karl Kolbinger am Fagott zu ihm gesagt: „Da gibt es nur einen, der das kann, das ist der Schloter in München.“ Also haben sie angerufen und mich gefragt, ob ich gleich kommen könnte, ja gut. Ich habe damals noch einen VW-Käfer gehabt, bin da also hingetuckelt, die haben so lange Pause gemacht, und als ich dann kam, ging die Generalprobe weiter. Laudamus te und alles andere ist dann tadellos gelaufen, man war ja schließlich schon trainiert. Und so kam ich dann auch zum Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und bei dem spiele ich heute noch.
Meine Haupttätigkeit war dann am Richard-Strauss-Konservatorium. Da habe ich die Leitung der Abteilung Orgel und Kirchenmusik gehabt, habe Orgelunterricht gegeben und auch Dirigieren für die Kirchenmusiker. Ja, und sozusagen nebenbei, in Anführungszeichen, war ich zuerst Organist an der Michaelskirche, und später ab 1977 habe ich dann Chor und Orchester übernommen, das ich bis heute noch leite.
Der Bayerische Rundfunk, dem Elmar Schloter in besonderer Weise verbunden war, widmet ihm die Orgelstunde am kommenden Freitag.
5. Mai 2009
Karl Richter in Japan 1969 (9)
Nachtrag

Am Abend des 11. Mai, als Chor und Orchester schon wieder in München gelandet waren, gab Karl Richter in der Beethoven Hall der Musashino Music University Tokyo ein Orgelkonzert mit folgenden Werken von J. S. Bach:
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Passacaglia c-moll BWV 582
Schübler-Choral "Kommst du nun, Jesu", BWV 650
Pastorale F-Dur BWV 590
Fuge D-Dur BWV 532
Am Abend des 11. Mai, als Chor und Orchester schon wieder in München gelandet waren, gab Karl Richter in der Beethoven Hall der Musashino Music University Tokyo ein Orgelkonzert mit folgenden Werken von J. S. Bach:
Toccata und Fuge d-moll BWV 565
Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Passacaglia c-moll BWV 582
Schübler-Choral "Kommst du nun, Jesu", BWV 650
Pastorale F-Dur BWV 590
Fuge D-Dur BWV 532
Der Mitschnitt dieses Konzertes ist auf dem japanischen Markt bei Altus-Music unter der Label-Nummer ALT097 erhältlich.
Wir sind vom Münchener Bach-Chor begeistert. Ich erlebte eine unsagbare Ergriffenheit. Bis jetzt haben viele ausgezeichnete Musiker und Musikgruppen Japan besucht. Und ich habe nun jede schöne Musik erlebt. Aber ich habe einen deutlichen Unterschied bemerkt zwischen der Musik von Karl Richter, dem Dirigenten des MBC, und der Musik anderer Ensembles. Ich glaube, es ist nicht falsch, zu sagen, dass wir mit Richter einen Höhepunkt erlebt haben...
Professor Hatanaka von der Musikhochschule Tokyo schrieb eine Rezension über das Konzert am 26. April 1969 im Nissei-Theater. Die vollständige Rezension gibt es hier als PDF-Datei.
17. Januar 2009
Karl Richter - Zeitdokumente 11 (1953)
Orgelwettbewerb im Haarlem (NL)


Im Juli 1953 hatte Karl Richter an dem seit 1951 alle zwei Jahre stattfindenden Orgel-Improvisations-Wettbewerb in der St. Bavo Kirche der niederländischen Stadt Haarlem teilgenommen und war bis in die Endausscheidung der besten drei gekommen.
Von diesem Finaldurchgang gibt es den Mitschnitt einer dreisätzigen Improvisation von Karl Richter nach Themen von Adriaen Engels.

Zum Vergrößern klicken Sie bitte hier!
Das gesamte Werk mit einer Spieldauer von 15:40 Minuten können Sie hier hören. Dieser frühere Blogeintrag enthält auch weitere Informationen über Kirche und Orgel von St. Bavo.
Im Juli 1953 hatte Karl Richter an dem seit 1951 alle zwei Jahre stattfindenden Orgel-Improvisations-Wettbewerb in der St. Bavo Kirche der niederländischen Stadt Haarlem teilgenommen und war bis in die Endausscheidung der besten drei gekommen.
Von diesem Finaldurchgang gibt es den Mitschnitt einer dreisätzigen Improvisation von Karl Richter nach Themen von Adriaen Engels.
Zum Vergrößern klicken Sie bitte hier!
Das gesamte Werk mit einer Spieldauer von 15:40 Minuten können Sie hier hören. Dieser frühere Blogeintrag enthält auch weitere Informationen über Kirche und Orgel von St. Bavo.
9. Dezember 2008
Karl Richter - Zeitdokumente 5 (1952)
Karl Richter an der Orgel

In den sieben Abendmusiken an St. Markus, München, des Jahres 1952 spielte Karl Richter neben Orgelmusik von Pachelbel, Buxtehude und Bruhns folgende Werke von J. S. Bach und Max Reger:
Bach Toccata und Fuge F-Dur
Präludium und Fuge Es-Dur
Präludium und Fuge e-moll
Partita „Sei gegrüßet. Jesu gütig"
Toccata und Fuge in d (dorisch)
Toccata und Fuge d-moll
Passacaglia und Fuge c-moll
Max Reger Introduktion und Passacaglia d-moll
Introduktion und Passacaglia f-moll
Fantasie und Fuge über B-A-C-H

Zusätzlich gab er noch drei große Orgelkonzerte an der Steinmeyer-Orgel im Mai, Juli und September. Über das ganze Jahr gesehen, waren also in der Markuskirche fast alle bedeutenden Orgelwerke von Bach, Reger und den Altmeistern vor Bach zu hören.


Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das jeweilige Konzertprogramm!
In den sieben Abendmusiken an St. Markus, München, des Jahres 1952 spielte Karl Richter neben Orgelmusik von Pachelbel, Buxtehude und Bruhns folgende Werke von J. S. Bach und Max Reger:
Bach Toccata und Fuge F-Dur
Präludium und Fuge Es-Dur
Präludium und Fuge e-moll
Partita „Sei gegrüßet. Jesu gütig"
Toccata und Fuge in d (dorisch)
Toccata und Fuge d-moll
Passacaglia und Fuge c-moll
Max Reger Introduktion und Passacaglia d-moll
Introduktion und Passacaglia f-moll
Fantasie und Fuge über B-A-C-H
Zusätzlich gab er noch drei große Orgelkonzerte an der Steinmeyer-Orgel im Mai, Juli und September. Über das ganze Jahr gesehen, waren also in der Markuskirche fast alle bedeutenden Orgelwerke von Bach, Reger und den Altmeistern vor Bach zu hören.
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das jeweilige Konzertprogramm!
16. Februar 2008
Karl Richter-Continuo-Orgel, 1974
In der Zollingerhalle beim Alten Schloss Valley steht seit dem Jahr 2004 mit grün gefasstem Gehäuse ein Orgel-Positiv, das Karl Richter 1974 bei der Orgelbauwerkstätte Deininger & Renner in Oettingen als Reise-Continuo-Orgel nach eigenem Konzept hat bauen lassen. Bei den auswärtigen Aufführungen des Münchener Bach-Chores und Bach-Orchesters sollte das Instrument als Begleitinstrument Einsatz finden.

Vier Personen können über die herausziehbaren Traghebel den oberen Teil ab der feinen roten Querlinie abheben und haben dann das Manual-Pfeifenwerk komplett in den Händen. Der untere Teil enthält die Winderzeugung mit dem Windmotor und dem Blasbalg. Desgleichen kann Orgelbank und Pedalklaviatur, welche nur mit elektrischen Kontakten eingeschoben ist, abgezogen werden. Wenn schließlich auch noch der Subbass als tiefes Register mitgenommen werden soll, so hat man diesem ein eigenes Fahrgestell mit Windmotor und Blasbalg gegeben. Das ganze Instrument musste damals in einem VW-Bus Platz haben und wurde vom Orgelbaumeister Albert Deininger zu den jeweiligen Aufführungsorten transportiert, dort eingerichtet und gestimmt.

Das Instrument hat sechs Labialregister (Röhrenpfeifen) und ein Zungenregister namens Regal 8-Fuß. Die Klaviatur des Manuals ist um einen Halbton tiefer und höher verschiebbar. Der Klang ist naturgemäß auf barocken kontrapunktischen Präzisionsklang abgestimmt; in der Kombination von Regal und Quinte lässt sich sogar ein Cembalo-ähnlicher Orgelklang erreichen.
Für die Abdruckgenehmigung von Foto und Text bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Sixtus Lampl, Orgelzentrum Valley .
Vier Personen können über die herausziehbaren Traghebel den oberen Teil ab der feinen roten Querlinie abheben und haben dann das Manual-Pfeifenwerk komplett in den Händen. Der untere Teil enthält die Winderzeugung mit dem Windmotor und dem Blasbalg. Desgleichen kann Orgelbank und Pedalklaviatur, welche nur mit elektrischen Kontakten eingeschoben ist, abgezogen werden. Wenn schließlich auch noch der Subbass als tiefes Register mitgenommen werden soll, so hat man diesem ein eigenes Fahrgestell mit Windmotor und Blasbalg gegeben. Das ganze Instrument musste damals in einem VW-Bus Platz haben und wurde vom Orgelbaumeister Albert Deininger zu den jeweiligen Aufführungsorten transportiert, dort eingerichtet und gestimmt.
Das Instrument hat sechs Labialregister (Röhrenpfeifen) und ein Zungenregister namens Regal 8-Fuß. Die Klaviatur des Manuals ist um einen Halbton tiefer und höher verschiebbar. Der Klang ist naturgemäß auf barocken kontrapunktischen Präzisionsklang abgestimmt; in der Kombination von Regal und Quinte lässt sich sogar ein Cembalo-ähnlicher Orgelklang erreichen.
Für die Abdruckgenehmigung von Foto und Text bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Sixtus Lampl, Orgelzentrum Valley .
15. November 2007
Opus 1764 - Anke Veit an der Klais-Orgel von Heiligkreuz in Würzburg
Gestatten Sie mir einen Hinweis auf die neue CD 'Opus 1764' aus unserem Studio:

Zum zehnjährigen Orgeljubiläum erscheint dieser Live-Mitschnitt eines Konzerts mit Anke Veit an der Orgel, welches am 17.10.2004 im Rahmen der Zellerauer Kulturtage erklang, jetzt auf CD. Das Programm umfasst populäre Werke, wie Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-moll, und selten eingespielte Werke der Konzertliteratur des höchsten Niveaus, wie die Trois Danses von Jehan Alain.
Mehr auf dem Conventus Musicus Blog
Zum zehnjährigen Orgeljubiläum erscheint dieser Live-Mitschnitt eines Konzerts mit Anke Veit an der Orgel, welches am 17.10.2004 im Rahmen der Zellerauer Kulturtage erklang, jetzt auf CD. Das Programm umfasst populäre Werke, wie Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-moll, und selten eingespielte Werke der Konzertliteratur des höchsten Niveaus, wie die Trois Danses von Jehan Alain.
Mehr auf dem Conventus Musicus Blog
28. März 2007
Mitschnitt aus 1953: Karl Richter’s Vortrag im Orgel-Improvisations-Wettbewerb St. Bavo, Haarlem
Dott. Michele Bosio aus Cremona (Italien) hat uns auf einen fast schon sensationell zu nennenden Link zur Website der NCRV (Niederländische Christliche Radio Vereinigung) aufmerksam gemacht, die u.a. mehr als 50 historische Orgelaufnahmen enthält.

Karl Richter im Jahr 1953
Im Jahr 1953 hatte Karl Richter an dem seit 1951 alle zwei Jahre stattfindenden Orgel-Improvisations-Wettbewerb in der St. Bavo Kirche der niederländischen Stadt Haarlem teilgenommen und war bis in die Endausscheidung der besten drei gekommen. Von diesem Finaldurchgang gibt es den Mitschnitt einer dreisätzigen Improvisation nach Themen von Adriaen Engels.
Hier können Sie das gesamte Werk mit einer Spieldauer von 15:40 Minuten hören.

St.-Bavo (niederländisch: Grote of Sint-Bavokerk, Namenspatron ist der Heilige Bavo), wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert als katholische Kathedrale im gotischen Stil erbaut und 1578 in eine protestantische Kirche umfunktioniert. Die letzte umfassende Restaurierung des Kircheninneren erfolgte in den Jahren 1981-1985.

Grote of Sint-Bavokerk
Am 14. März 1735 beschloss der Magistrat von Haarlem, eine neue Orgel in der großen Kirche bauen zu lassen, "die der Größe und Schönheit dieser Kirche einigermaßen entsprechen sollte". Die alte Hauptorgel dieser großen Kathedrale, die schon fast 300 Jahre an der nördlichen Chorwand hing, war unbrauchbar geworden. Den Auftrag erhielten der Orgelbauer Christian Müller sowie der Bildhauer Jan van Logteren, beide wohnhaft in Amsterdam. Am 14. September 1738 wurde die Orgel feierlich eingeweiht.

Die Müller Orgel von 1738
Der Ruhm der Orgel verbreitete sich rasch; viele ausländische Reisende besuchten Haarlem, um sie kennen zu lernen und auf ihr zu spielen. Zu ihnen gehörten auch Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart. Vater Leopold Mozart schrieb, nachdem der 10-jährige Wolfgang Amadeus Mozart eine ganze Stunde auf der Orgel präludiert hatte, begeistert nach Salzburg über "der so berühmten Orgel in Haarlem" und beschrieb das Instrument als "ein vortreffliches schönes Werk von 68 Register, alles Zinn, denn Holz dauert nicht in diesem feuchten Land".
Gründliche Überholungen von Technik und Mechanik sowie eine Anpassung an die musikalischen Anforderungen der jeweiligen Zeit erfolgten 1866 und 1901. Eine erneute Restaurierung schließlich - durch die Firma Marcussen & Søn aus Dänemark - wurde 1959 notwendig. Die undichten Windläden hatten in starkem Maße Wind-und Druckverlust verursacht, wodurch der Klang geschwächt wurde und der Ton des Pedals bei vollem Spiel sogar ausfiel. Ein weiteres wesentliches Ziel der Restaurierungsarbeiten war die Wiederherstellung des originalen Klangbilds und der Disposition von Christian Müller.
Karl Richter im Jahr 1953
Im Jahr 1953 hatte Karl Richter an dem seit 1951 alle zwei Jahre stattfindenden Orgel-Improvisations-Wettbewerb in der St. Bavo Kirche der niederländischen Stadt Haarlem teilgenommen und war bis in die Endausscheidung der besten drei gekommen. Von diesem Finaldurchgang gibt es den Mitschnitt einer dreisätzigen Improvisation nach Themen von Adriaen Engels.
Hier können Sie das gesamte Werk mit einer Spieldauer von 15:40 Minuten hören.
St.-Bavo (niederländisch: Grote of Sint-Bavokerk, Namenspatron ist der Heilige Bavo), wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert als katholische Kathedrale im gotischen Stil erbaut und 1578 in eine protestantische Kirche umfunktioniert. Die letzte umfassende Restaurierung des Kircheninneren erfolgte in den Jahren 1981-1985.
Grote of Sint-Bavokerk
Am 14. März 1735 beschloss der Magistrat von Haarlem, eine neue Orgel in der großen Kirche bauen zu lassen, "die der Größe und Schönheit dieser Kirche einigermaßen entsprechen sollte". Die alte Hauptorgel dieser großen Kathedrale, die schon fast 300 Jahre an der nördlichen Chorwand hing, war unbrauchbar geworden. Den Auftrag erhielten der Orgelbauer Christian Müller sowie der Bildhauer Jan van Logteren, beide wohnhaft in Amsterdam. Am 14. September 1738 wurde die Orgel feierlich eingeweiht.
Die Müller Orgel von 1738
Der Ruhm der Orgel verbreitete sich rasch; viele ausländische Reisende besuchten Haarlem, um sie kennen zu lernen und auf ihr zu spielen. Zu ihnen gehörten auch Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart. Vater Leopold Mozart schrieb, nachdem der 10-jährige Wolfgang Amadeus Mozart eine ganze Stunde auf der Orgel präludiert hatte, begeistert nach Salzburg über "der so berühmten Orgel in Haarlem" und beschrieb das Instrument als "ein vortreffliches schönes Werk von 68 Register, alles Zinn, denn Holz dauert nicht in diesem feuchten Land".
Gründliche Überholungen von Technik und Mechanik sowie eine Anpassung an die musikalischen Anforderungen der jeweiligen Zeit erfolgten 1866 und 1901. Eine erneute Restaurierung schließlich - durch die Firma Marcussen & Søn aus Dänemark - wurde 1959 notwendig. Die undichten Windläden hatten in starkem Maße Wind-und Druckverlust verursacht, wodurch der Klang geschwächt wurde und der Ton des Pedals bei vollem Spiel sogar ausfiel. Ein weiteres wesentliches Ziel der Restaurierungsarbeiten war die Wiederherstellung des originalen Klangbilds und der Disposition von Christian Müller.