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20. Januar 2014

18. Januar 2014

17. Januar 2014

16. Januar 2014

15. Januar 2014

Karl Richter - Neue Dokumente (2)

Das gesamte ehemalige Kreuzschul-Archiv ist in der Bombennacht vom Aschermittwoch, dem 14. Februar 1945 verbrannt. So sind fast alle älteren Dokumente (bis auf einige aus dem Stadtarchiv, welches jedoch auch Kriegsverluste hatte) erst nach dem Krieg wieder aus privaten Quellen zusammen getragen worden. Außerdem hat es in der DDR-Zeit „Säuberungsaktionen“ im Kreuzschul-Archiv gegeben. Daher ist das Archiv leider nicht vollständig. Umso größer ist natürlich die Freude, wenn sich immer wieder etwas an unersetzlichen Quellen findet und dem Archiv hinzugefügt werden kann.

Die hier veröffentlichten Dokumente stammen von Walter Geissler, einem ehemaligen Cruzianer (1923-1932), und fanden sich im Nachlass des Sängers Franz Kelch.

Programm aus dem Jahr 1940

13. Dezember 2011

Karl Richter als Kruzianer in Dresden




In allen christlichen Häusern von Karl Richters Heimat Sachsen gehört der Herrnhuter Stern zur Advents- und Weihnachtszeit. Unter einem solchen Stern sitzt der 16-jährige Chorpräfekt in der Weihnachtszeit 1942 am Flügel und probt in Anwesenheit des Kreuzkantors Rudolf Mauersberger mit dem Kreuzchor


Foto (Ausschnitt): Stadtarchiv Dresden, Außenstelle Dresdner Kreuzchor, Fotosammlung Chorproben F 168

4. Januar 2010

Karl Richter - Zeitdokumente 23 (1954)

Bach-Tage 1954

Auch 1954 sollten die Bach-Tage vom 6.-14. November der musikalische Höhepunkt des Jahres werden. Karl Richter hatte hierzu Künstler und Ensembles eingeladen, die zur damaligen Zeit den Standart der Bach-Interpretation darstellten. Zwei Konzerte steuerte Richter selbst zusammen mit seinem Bach-Chor bei, die geplante h-moll-Messe kam nicht zur Aufführung. Die Ankündigung in der Süddeutschen Zeitung verprach dennoch ein Kunsterlebnis der besonderen Art.




Am 11. November brachten Karl Richter, sein Bach-Chor sowie die renommierten Vokal- und Instrumentalsolisten in der Lukaskirche zwei Kantaten von Johann Sebastian Bach zu Gehör: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ und „Ich hatte viel Bekümmernis“.

Tags darauf musizierten Richter und sein Kammerorchester die Brandenburgischen Konzerte Nr. 5 und 6 sowie die D-Dur-Ouvertüre. Agnes Giebel war die Solistin in der Hochzeitskantate „Weichet nur, betrübte Schatten“. Erstmals saß Otto Büchner als Konzertmeister am ersten Pult des zukünftigen Bach-Orchesters.




Vergrößern!


Die Besetzungsliste des Kammerorchesters nennt viele Namen, die immer wieder und über Jahre hinweg mit Karl Richter musiziert haben.




Vergrößern!

Zu diesem Konzert schrieb die SZ u.a.:



Zum Abschluss der Bach-Tage gastierte am 14. November der Dresdner Kreuzchor in der Lukaskirche.



Hier gab es ein Wiedersehen mit Rudolf Mauersberger, der den jungen Richter entscheidend mitgeprägt hat.




Rudolf Mauersberger


Alle Karl Richter-Zeitdokumente der Jahre 1951-1954 gibt es inzwischen auch auf DVD, erhältlich bei Conventus Musicus. Nähere Informationen finden Sie hier....