von Karl Linsenmeyer in der Deutschen Tagespost
Feuilleton - Ausgabe Nummer 5 vom 11.1.2007
Musik in der Markuskirche
Eine DVD über Karl Richter in München
Nach dem Buch 'Karl Richter in München' erschien im gleichen Verlag anlässlich seines achtzigsten Geburtstages eine ausführliche Doppel-DVD, die sich in Bilddokumenten, zahlreichen Interviews und Konzertmitschnitten mit der Persönlichkeit des bedeutenden Bachinterpreten befasst. Zeitzeugen, darunter die damaligen Sängersolisten Ursula Buckel, Hertha Töpper, Edith Mathis, Julia Hamari, Marga Höffgen, Maria Stader, Lotte Schädle, Edda Moser, Anna Reynolds, Dietrich Fischer-Dieskau, Ernst Haefliger, Peter Schreier, Fritz Wunderlich, Kieth Engen, Karl-Christian Kohn, Horst Laubenthal und Siegmund Nimsgern sowie die Instrumentalisten Hermann Baumann (Horn), Otto Büchner (Violine), Maurice André (Trompete), Peter-Lukas Graf, Auréle Nicolet und Paul Meisen (Flöte) sowie Kurt Hausmann (Oboe) erinnern in eindrucksvollen Schilderungen an ihre Begegnungen mit dem Dirigenten, Cembalisten, Organisten und Hochschulprofessor. Über zwei Stunden lang erhält man Informationen über das Wirken des ehemals an der Markuskirche in München wirkenden Kantors. Dabei ist bemerkenswert, dass der Herausgeber dieser Dokumentation selbst Sänger in Richters berühmtem Münchner Bachchor war und den Meister bei der Probenarbeit und im Konzert aus nächster Nähe erleben durfte. Eine Fülle von Impressionen werden in bester Ton- und Bildqualität vermittelt.
1953 war der 27-jährige Karl Richter jüngster Professor an einer Musikhochschule. Mit dem Heinrich-Schütz-Kreis, aus dem später der Münchner Bachchor hervorging, gestaltete Richter schon damals vielbeachtete Abendmusiken, in die er Orgelwerke von Bach bis Reger eingestreut hatte. Die Instrumentalisten holte er sich für die Kantaten- und Oratorienaufführungen aus dem Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern und dem Orchester des Bayerischen Rundfunks. Auch Richters weltweite Tourneen trugen immerfort den Stempel außergewöhnlicher Bachpflege. Die Konzerte der Ansbacher Bachwochen zählten ebenso dazu wie die großen Chordarbietungen in der Basilika Ottobeuren und in Dießen am Ammersee. Die Dokumentation enthält seltenes Fotomaterial und Filmeinspielungen, die die Erbengemeinschaft Richter aus dem Familienarchiv zur Verfügung gestellt hat.
Karl Richter in München, Doppel-DVD mit einer Gesamtlaufzeit von etwa 135 Minuten (zweisprachig Deutsch/Englisch), ISBN 3-00-019277-8
Zum Orginalbeitrag
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Tagespost, Würzburg
15. Januar 2007
10. Januar 2007
Jürgen Rasch erinnert sich an Karl Richter und den Münchener Bach-Chor
... Der Bach-Chor hat eigentlich unser Leben bestimmt. Nicht nur dadurch, dass wir zweimal in der Woche zur Probe gingen und die Konzerte hatten, wir hatten vielmehr gar keine Zeit, Lust und Interesse für andere Dinge. Die jungen Leute sind damals zum Tanzen in die Beatschuppen gegangen, Discos gab es ja noch nicht. Wir sind zu den Proben gegangen, zu den Schallplattenaufnahmen, in die Markuskirche.

Jürgen Rasch Mitte der 1960er Jahre
... Meine erste Konzertreise im Bach-Chor führte 1964 nach Italien. Wir sind am Vormittag in München mit dem Zug losgefahren, waren am nächsten Morgen, 24 Stunden später, in Kalabrien, sind dann mit der Fähre nach Sizilien übergesetzt und kamen am frühen Nachmittag - nach 36 Stunden Bahnfahrt - im Hotel in Palermo an. Eine Stunde später war bereits Abfahrt mit dem Bus nach Monreale. Das Orchester probte bereits in der Kathedrale die Einleitung von Joseph Haydns Schöpfung. Keiner von uns wird den Augenblick vergessen, als wir - unter den Klängen von Haydns Musik - zur ersten Probe in diese riesige Kirche mit den herrlichen Mosaiken und dem großen Christus in der Apsis kamen.
... Beim Empfang während der zweiten UdSSR-Reise 1970 war auch Egon Bahr anwesend, damals Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Er war zu dieser Zeit gerade in Moskau tätig und hatte auch unser Konzert besucht. Wir vom Chor unterhielten uns mit Egon Bahr und wollten unter anderem von ihm wissen, wie Leonid Breschnew wirklich war. Er hat uns das aber nicht gesagt.
Jürgen Rasch Mitte der 1960er Jahre
... Meine erste Konzertreise im Bach-Chor führte 1964 nach Italien. Wir sind am Vormittag in München mit dem Zug losgefahren, waren am nächsten Morgen, 24 Stunden später, in Kalabrien, sind dann mit der Fähre nach Sizilien übergesetzt und kamen am frühen Nachmittag - nach 36 Stunden Bahnfahrt - im Hotel in Palermo an. Eine Stunde später war bereits Abfahrt mit dem Bus nach Monreale. Das Orchester probte bereits in der Kathedrale die Einleitung von Joseph Haydns Schöpfung. Keiner von uns wird den Augenblick vergessen, als wir - unter den Klängen von Haydns Musik - zur ersten Probe in diese riesige Kirche mit den herrlichen Mosaiken und dem großen Christus in der Apsis kamen.
... Beim Empfang während der zweiten UdSSR-Reise 1970 war auch Egon Bahr anwesend, damals Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Er war zu dieser Zeit gerade in Moskau tätig und hatte auch unser Konzert besucht. Wir vom Chor unterhielten uns mit Egon Bahr und wollten unter anderem von ihm wissen, wie Leonid Breschnew wirklich war. Er hat uns das aber nicht gesagt.
4. Januar 2007
Vor 40 Jahren: Probenplan Münchener Bach-Chor
Das Jahre 1967 war für Karl Richter und die Mitglieder des Münchener Bach-Chors eines der aktivsten Jahre der Zusammenarbeit.
Der nachstehende Probenplan Jan - März 1967 gibt einen Eindruck davon

Über das Jahr war der Chor an nahezu 150 Tagen des Jahres im Einsatz, inkl. 5 Wochen Konzertreisen.
Der nachstehende Probenplan Jan - März 1967 gibt einen Eindruck davon
Über das Jahr war der Chor an nahezu 150 Tagen des Jahres im Einsatz, inkl. 5 Wochen Konzertreisen.
21. Dezember 2006
Zum Jahreswechsel 2006 / 2007 - Happy Holidays
Ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse, für die gemeinsame Erinnerungen an Karl Richter und sein Wirken und die Unterstützung bei der Dokumentation und dem Ausbau des Karl-Richter Archives!

Über der Abteikirche: Kometenschweif in der Heiligen Nacht
Foto: P. Fidelis Ruppert, Altabt der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
Allen Freunden und Partnern wünschen wir
eine frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2007.
Gabriele & Johannes Martin
For our international visitors:
Dear Friends,
we like to thank you for your interest, support and remembrance of Karl Richter's Life and Music in 2006 and your much appreciated help to complete the Karl-Richter documentation and archive!
We wish You Happy Christmas
and a great year 2007 in good health, happiness and prosperity!
Photo: The Comet above the Abby in the Holy Night
taken by Father Fidelis Ruppert, former Abbot of Benedictine Abbey Muensterschwarzach
Über der Abteikirche: Kometenschweif in der Heiligen Nacht
Foto: P. Fidelis Ruppert, Altabt der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
Allen Freunden und Partnern wünschen wir
eine frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2007.
Gabriele & Johannes Martin
For our international visitors:
Dear Friends,
we like to thank you for your interest, support and remembrance of Karl Richter's Life and Music in 2006 and your much appreciated help to complete the Karl-Richter documentation and archive!
We wish You Happy Christmas
and a great year 2007 in good health, happiness and prosperity!
Photo: The Comet above the Abby in the Holy Night
taken by Father Fidelis Ruppert, former Abbot of Benedictine Abbey Muensterschwarzach
16. Dezember 2006
Neuzugänge im Karl-Richter Archiv
In den vergangenen Wochen konnten wir eine Reihe weiterer, höchst interessanter Erinnerungen an Karl Richter und sein musikalische Wirken für das Karl-Richter Archiv erwerben. Hier eine kleine Auswahl:

Dr. Ewald Höchtl
Herrn Dr. Ewald Höchtl, Musikwissenschaftler aus Wien, verdanken wir 21 Programmhefte von Konzerten Karl Richters im Wiener Musikverein aus den Jahren 1971 - 1980. Die meisten Programmhefte sind von Karl Richter und den Solisten der Konzerte signiert.


Zudem hat Dr. Höchtl zahlreiche Konzertkritiken, Zeitungsartikel (meist aus Österreich, darunter auch ein Interview) sowie einem Beitrag, den Karl Richter für die Deutsche Grammophon-Zeitschrift verfasste, gesammelt und dem Archiv zur Verfügung gestellt.
Frau Eva Haubold aus München schickte uns Fotos aus den frühen Münchner Jahren Karl Richters. Frau Haubold sang mit ihrem Mann noch unter Michael Schneider im Heinrich-Schütz-Kreis und dann bis 1958 im Münchener Bach-Chor. Eines der Fotos zeigt den jungen Dietrich Fischer-Dieskau zusammen mit Karl Richter bei ihrer ersten musikalischen Zusammenarbeit anlässlich der Bachwoche Ansbach 1956.

Foto: Eva Haubold
Gerd Kohlmetz aus Offenbach überreichte uns eine fotografische "Spende" für das Richter-Archiv, ein Bild des Leipziger Thomasorganisten Karl Richter aus dem Jahr 1949.

Foto: Gerd Kohlmetz
Ein herzliches Dankeschön und Vergelt's Gott allen, die uns beim Aufbau des Karl Richter Archivs so tatkräftig unterstützt haben und/oder weiterhin unterstützen!
Dr. Ewald Höchtl
Herrn Dr. Ewald Höchtl, Musikwissenschaftler aus Wien, verdanken wir 21 Programmhefte von Konzerten Karl Richters im Wiener Musikverein aus den Jahren 1971 - 1980. Die meisten Programmhefte sind von Karl Richter und den Solisten der Konzerte signiert.
Zudem hat Dr. Höchtl zahlreiche Konzertkritiken, Zeitungsartikel (meist aus Österreich, darunter auch ein Interview) sowie einem Beitrag, den Karl Richter für die Deutsche Grammophon-Zeitschrift verfasste, gesammelt und dem Archiv zur Verfügung gestellt.
Frau Eva Haubold aus München schickte uns Fotos aus den frühen Münchner Jahren Karl Richters. Frau Haubold sang mit ihrem Mann noch unter Michael Schneider im Heinrich-Schütz-Kreis und dann bis 1958 im Münchener Bach-Chor. Eines der Fotos zeigt den jungen Dietrich Fischer-Dieskau zusammen mit Karl Richter bei ihrer ersten musikalischen Zusammenarbeit anlässlich der Bachwoche Ansbach 1956.
Foto: Eva Haubold
Gerd Kohlmetz aus Offenbach überreichte uns eine fotografische "Spende" für das Richter-Archiv, ein Bild des Leipziger Thomasorganisten Karl Richter aus dem Jahr 1949.
Foto: Gerd Kohlmetz
Ein herzliches Dankeschön und Vergelt's Gott allen, die uns beim Aufbau des Karl Richter Archivs so tatkräftig unterstützt haben und/oder weiterhin unterstützen!
8. Dezember 2006
Vor 40 Jahren: Weihnachtskonzert in Salzburg
In 1963 war der Münchener Bach-Chor zusammen mit dem Münchener Bach-Orchester unter der Leitung von Karl Richter zum ersten Mal zur vorweihnachtlichen Zeit in Salzburg. Von da ab fand in jedem Jahr bis zu Richters Tod am zweiten oder dritten Adventswochenende dieses traditionelle Weihnachtskonzert statt. Auf dem Programm stand zumeist das Weihnachtsoratorium, aber auch die h-moll-Messe und Händels Messias gelangten dort zur Aufführung.
In unserer Serie Vor 40 Jahren erinnern wir uns heute an den 10. Dezember 1966:

J. S. Bachs Weihnachtsoratorium im Großen Festspielhaus Salzburg
Am Samstag, den 10. Dezember 1966, fuhren die Ensembles zusammen mit den Solisten - wie alljährlich - mit einem Regelzug vormittags vom Münchner Ostbahnhof ab. Eine kurze Stellprobe im Großen Festspielhaus genügte, dann erklangen um 16.00 Uhr die drei ersten Kantaten und um 20.00 Uhr die Kantaten vier bis sechs. Auch das Abendessen im Peterskeller zwischen den beiden Konzerten war beste Tradition.
Als Gesangssolisten waren zu hören:
Ursula Buckel (Sopran), Hertha Töpper (Alt), Ernst Haefliger (Tenor) und Günther Morbach (Bass). Unter den Instrumentalsolisten waren Kurt-Christian Stier als Konzertmeister, Wolfgang Haag und Walter Theurer (Querflöte), Manfred Clement, Gustav Meyer und Hans Brückner (Oboe), Jean-Jacques Thibaud (Trompete) und Norbert Hauptmann sowie Volker Hart (Horn). Das Continuo bildeten Heinrich Klug (Violoncello), Walter Götz (Kontrabass), Detlev Kühn (Fagott) und Hedwig Bilgram (Orgel).
Nach dem zweiten Konzert brachte ein Sonderzug alle Mitwirkenden zurück nach München.
Max Kaindl-Hönig schrieb am Schluss seiner Konzertkritik in den Salzburger Nachrichten:
[...] signifikant für die Begegnung mit dem Werk war das Bild der Jugendlichkeit auf dem Podium ebenso wie in dem vollbesetzten Haus. Damit nicht zuletzt ist der lebendige Impuls erwiesen, der die festliche Aufführung des Weihnachtsoratoriums zu einer neuen Tradition hat werden lassen.. Die Stiftung Mozarteum ist zu beglückwünschen, daß sie Salzburg auch schon für 1967 das gleiche Ereignis in der Wiederkehr sichern konnte.
In unserer Serie Vor 40 Jahren erinnern wir uns heute an den 10. Dezember 1966:
J. S. Bachs Weihnachtsoratorium im Großen Festspielhaus Salzburg
Am Samstag, den 10. Dezember 1966, fuhren die Ensembles zusammen mit den Solisten - wie alljährlich - mit einem Regelzug vormittags vom Münchner Ostbahnhof ab. Eine kurze Stellprobe im Großen Festspielhaus genügte, dann erklangen um 16.00 Uhr die drei ersten Kantaten und um 20.00 Uhr die Kantaten vier bis sechs. Auch das Abendessen im Peterskeller zwischen den beiden Konzerten war beste Tradition.
Als Gesangssolisten waren zu hören:
Ursula Buckel (Sopran), Hertha Töpper (Alt), Ernst Haefliger (Tenor) und Günther Morbach (Bass). Unter den Instrumentalsolisten waren Kurt-Christian Stier als Konzertmeister, Wolfgang Haag und Walter Theurer (Querflöte), Manfred Clement, Gustav Meyer und Hans Brückner (Oboe), Jean-Jacques Thibaud (Trompete) und Norbert Hauptmann sowie Volker Hart (Horn). Das Continuo bildeten Heinrich Klug (Violoncello), Walter Götz (Kontrabass), Detlev Kühn (Fagott) und Hedwig Bilgram (Orgel).
Nach dem zweiten Konzert brachte ein Sonderzug alle Mitwirkenden zurück nach München.
Max Kaindl-Hönig schrieb am Schluss seiner Konzertkritik in den Salzburger Nachrichten:
[...] signifikant für die Begegnung mit dem Werk war das Bild der Jugendlichkeit auf dem Podium ebenso wie in dem vollbesetzten Haus. Damit nicht zuletzt ist der lebendige Impuls erwiesen, der die festliche Aufführung des Weihnachtsoratoriums zu einer neuen Tradition hat werden lassen.. Die Stiftung Mozarteum ist zu beglückwünschen, daß sie Salzburg auch schon für 1967 das gleiche Ereignis in der Wiederkehr sichern konnte.
3. Dezember 2006
Aufnahmen in Ulm für Teil II. der Karl Richter Trilogie
Am 29. November 2006 waren wir in Ulm und haben bei Jürgen Rasch, einem langjährigen, ehemaligen Bach-Chor-Sänger einige Bild- und Tonaufnahmen für den zweiten Teil der Karl Richter Film-Trilogie gemacht.

Jürgen Rasch ist Inhaber und Veranstalter der Pro Arte Reisen, die das ganze Jahr über in alle Welt führen und hierbei Musik, Kunst, Landschaft und Natur in Einklang bringen.
Jürgen Rasch erzählte uns, dass er auf seinen Reisen noch heute immer wieder von Konzertbesucher angesprochen wird, die sich noch überschwänglich an die Auftritte des Münchener Bach-Chores und an Karl Richter erinnern.
Übrigens:
Der Teil II. der Karl Richter Trilogie auf DVD liegt gut im Zeitplan und beinhaltet so manchen Leckerbissen für Karl Richter & Münchener Bach-Chor Freunde.
Früherer Eintrag:
Neues Material für die DVD-Doku ...
Jürgen Rasch ist Inhaber und Veranstalter der Pro Arte Reisen, die das ganze Jahr über in alle Welt führen und hierbei Musik, Kunst, Landschaft und Natur in Einklang bringen.
Jürgen Rasch erzählte uns, dass er auf seinen Reisen noch heute immer wieder von Konzertbesucher angesprochen wird, die sich noch überschwänglich an die Auftritte des Münchener Bach-Chores und an Karl Richter erinnern.
Übrigens:
Der Teil II. der Karl Richter Trilogie auf DVD liegt gut im Zeitplan und beinhaltet so manchen Leckerbissen für Karl Richter & Münchener Bach-Chor Freunde.
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Neues Material für die DVD-Doku ...