29. Januar 2007

Vor 40 Jahren: Aufführung im Kongresssaal des Deutschen Museums Muenchen

Am Montag, den 30 Januar 1967, dirigierte Karl Richter im Kongreßsaal des Deutschen Museums München zwei der bedeutendsten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart: die Sinfonie g-moll KV 550 und das Requiem KV 626.

Antonio Mingotti schrieb unter der Überschrift 'Licht der Verheißung' in der Münchner Abendzeitung u.a.:

... Karl Richter setzte die g-moll-Sinfonie KV 550 vor das Requiem auf das Programm, das er mit Recht pausenlos ablaufen ließ ... Ihre erschütternde Einsamkeit, die sich bald in schwermütiger Versunkenheit, bald in trotzigem Behaupten ausspricht, leitet folgerichtig in die Welt des Requiems, über deren dunklen Abgründen stets das tröstliche Licht der Verheißung und erlösender Liebe leuchtet...

Inniger, bezaubernder im Klang, klarer und ausdrucksvoller als Richter das Werk mit seinem Bach-Orchester, seinem blühenden Bach-Chor und den Solisten Maria Stader, Hertha Töpper, John van Kesteren und Kieth Engen brachte, die stilistisch und stimmlich Hervorragendes boten, wird man es kaum hören können ...


Maria Stader, Sopran


Hertha Töpper, Alt


John van Kesteren, Tenor


Kieth Engen, Bass

Ausnehmend schön in der Zeichnung, im Klang, im Stil und bewegend im Ausdruck geriet auch die g-moll-Sinfonie ... Jubel um Richter!
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