28. Juli 2005

Edda Moser erinnert sich an Karl Richter


Edda Moser

Sopran



geboren 27. Oktober 1938
in Berlin


aus dem Interview:


...Ich weiß nicht, ob man dieses Phänomen erklären kann, ob man ihn erklären kann, ich glaube es nicht. Richter zu erkären, ist immer nur die Hälfte. Und der Mensch, der mir zuhört, wie soll ich ihm einen Richter erklären? Er hatte eine besondere Art an sich, auch von einer großen Erotik. Er hatte eine ungeheure Erotik, wie er zum Beispiel einen Akkord spielte. Er saß ja immer selbst am Cembalo, und wie da etwas wuchs, das war eben so aufregend. Man war einfach platt über das, was da so kam.

Wenn man da andere Vorstellungen gehört hatte mit anderen Dirigenten, wenn bei Richter eben das Entsetzen wuchs oder die Seligkeit oder die Sehnsucht. Das war bei ihm in einer so romantischen Weise ausgedrückt.

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